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SchülerUni Bochum

Die Ruhr-Universität Bochum fördert seit dem WS 2002/2003 im Rahmen des Projektes "SchülerUni Bochum" und in Zusammenarbeit mit interessierten Schulen hochmotivierte und leistungsstarke Schülerinnen und Schüler der Gymnasialen Oberstufe.
Ihnen wird nach Absprache zwischen Schule und Universität parallel zum Schulbesuch die Teilnahme an einzelnen Vorlesungen, Übungen, Praktika und Prüfungen ermöglicht. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden dabei voll in den Hochschulbetrieb integriert. Erbrachte Leistungsnachweise werden bei Fortsetzung des Studiums nach dem Abitur mittlerweile anerkannt.

Auf der Seite www.schueleruni-bochum.de heißt es dazu:
Zielsetzung
Durch dieses Projekt kann das jeweilige Leistungspotential der jeweiligen Schüler/innen individuell gefördert werden. Es geht im Projekt nicht darum "Eliteschüler/innen" auszubilden, sondern Schüler/innen, die selbständig, zielgerichtet und engagiert arbeiten können und wollen, frühzeitig und kontinuierlich weiter zu fördern, ihnen Chancen und Möglichkeiten eines Studium aufzuzeigen und sie für eine Studium zu begeistern, ihnen die Chancen einer frühzeitigen Orientierung zu ermöglichen, ihnen Zukunftsperspektiven aufzuzeigen und sie möglicherweise Leistungsgrenzen erfahren zu lassen. Die Förderung beschränkt sich zudem nicht auf eine einmalige und kurzfristige Maßnahme, sondern kann sich über mehrere Jahre routinemäßig erstrecken. Die SchülerUni soll als Förderangebot dazu beitragen, dass ein "verwertbarer" Kenntniserwerb über den schulischen Rahmen hinaus für die spätere (universitäre) Ausbildung erfolgt.

Voraussetzungen
Die jeweiligen Auswahlkriterien für die Schüler/innen legt jede beteiligte Schule selbständig fest. Seitens der Projektkoordinatoren gibt es (bis auf die Altersbegrenzung - siehe oben) keine Vorgaben. Aufgrund des Projektablaufes und der o.g. Zielsetzungen werden aber gute schulische Leistungen, eine selbstbewusste Persönlichkeit und die Fähigkeit zu selbständigem Arbeiten Grundvoraussetzungen für die Teilnahme sein. Die Schule wird also jeden "Einzelfall" sorgfältig prüfen müssen.
Seit Beginn des Sommersemesters 2003 nehmen regelmäßig auch Schülerinnen und Schüler des Schalker Gymnasiums an dem Projekt teil. Sie entschieden sich im WS 2010/2011 für folgende Veranstaltungen:
  • Pädagogische Handlungsfelder
  • Informatik I
  • Sportmedizin
  • Einführung in die antike Philosophie
  • Einführung in das Marketing
  • Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie I
Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer bewerten ihre bisherigen Erfahrungen mit dem Universitätsbetrieb als sehr positiv. Sie fühlten und fühlen sich von den Dozenten gut betreut. Die Probleme, die durch fehlende fachliche Voraussetzungen entstehen, werden als Herausforderung betrachtet und für durchaus lösbar gehalten. Das Nacharbeiten des in der Vorlesungszeit versäumten Schulstoffes geschieht eigenverantwortlich und bisher ohne größere Probleme.

Allerdings führen die relativ langen Fahrtzeiten zur Uni und die zunehmende Verdichtung des Unterrichtsalltages dazu, dass überwiegend Schülerinnen und Schüler der Stufe 11 (G9) bzw. der Einführungsphase (G8) am Projekt teilnehmen und in Einzelfällen auf die Teilnahme am Projekt verzichtet wird, da sonst zu viel Unterricht versäumt würde.

Zwei Aussagen sollen zitiert werden, die in den Gesprächen mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern mehrfach gemacht wurden:
"Im nächsten Semester möchte ich wieder dabei sein."
"Nach dem Abitur wird auf jeden Fall studiert."