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Das pädagogische Konzept in der Erprobungsstufe des Schalker Gymnasiums
Die Stufen 5 und 6 sind eine pädagogische Einheit mit besonderer Bedeutung. Wir greifen Inhalte und Methoden der Grundschule auf und führen schrittweise die gymnasialen Arbeitsweisen hinzu. Es ist ein Start, den wir als strukturierten Übergang aus der Grundschule in die gymnasiale Laufbahn kindgerecht gestalten wollen.
Dies galt für G8 und gilt auch für "G9 neu".

In unserer Unterrichtsarbeit tragen die Lehrer in einer freundlichen, vertrauensvollen Atmosphäre dafür Sorge, dass jedes Kind die eigenen Fähigkeiten weiterentwickeln kann. Die Richtlinien des Gymnasiums und die Lehrpläne der einzelnen Fächer knüpfen an Wissenstand und methodischen Fertigkeiten der ehemaligen Grundschüler an. Erfahrungsgemäß erfolgt in den meisten Fächern zunächst ein Austausch der eigenen Unterrichtserfahrungen und die Hinführung zur gemeinsamen Wissens- und Kompetenzerweiterung. Dies kann bei unterschiedlichen Voraussetzungen zu Schwierigkeiten führen. Hinzu kommen viele neue Mitschüler, an die sich die Kinder gewöhnen müssen. Die Anforderungen steigen stetig und bringen auch Enttäuschungen für Schüler und Eltern mit sich, die von der Grundschule nur gute Leistungen ihrer Kinder gewohnt sind. Diese möglichen Schwierigkeiten sind uns bekannt und wir versuchen sie durch eine enge Zusammenarbeit mit den Kindern und den Eltern zu beseitigen. Die Klassenlehrerteams bestehen aus einem Lehrer und einer Lehrerin, die die Kinder fördernd und fordernd betreuen.
Der aktuelle Erprobungsstufen-Flyer
von November 2016 als - Datei:

Lernen soll von den Kindern als erstrebenswertes Ziel begriffen, Unterricht und damit verbundene Hausaufgaben sollen von den Kindern willig angenommen werden. Wir unterstützen den Leistungswillen Ihrer Kinder in unserer Unterrichtsarbeit, z. B. durch Vermittlung von Arbeitstechniken und Arbeitsmethoden auch mit fachübergreifenden Absprachen.

Durch die Hausaufgabenbetreuung und -hilfe durch ältere Schülerinnen und Schüler in der Mittagspause und der ÜMB (Übermittagbetreuung) können alle Beteiligten eine individuelle Förderung erleben.
Neben der Wissens- und Methodenvermittlung schließt unsere Arbeit aber auch in verstärktem Maße erzieherisches Einwirken auf die Kinder als Teil einer Klassengemeinschaft, der Schulgemeinschaft und später einmal unserer Gesellschaft insgesamt ein.
Wir versuchen, unseren Schülern zu helfen, sich Werte anzueignen, die für das Leben in einer Gemeinschaft unabdingbar sind. Hierzu gehören unter anderem Respekt vor der Persönlichkeit und Meinung des anderen, Bereitschaft und Fähigkeit, Regeln mitzugestalten und sich an sie zu halten. Übernahme von Verantwortung für eigene Entscheidungen, Rücksichtnahme auf Bedürfnisse der anderen und auch Höflichkeit im Umgang mit ihnen. Weil Schülerinnen und Schüler Verantwortung oft erst dann übernehmen, wenn sie sie wirklich haben, ist der Klassenrat als feste Institution vereinbart worden. Der Klassenrat ist eine wöchentlich stattfindende Stunde, in der die Schüler unter Anleitung eines Lehrers für konkrete Themen, wie Ausflüge, Klassendienste und Regeln eigene Ergebnisse und möglichst einvernehmliche Lösungen entwickeln. Für das Erreichen dieser Ansprüche benötigen wir Ihre engagierte Unterstützung (siehe Leitbild des Schalker Gymnasiums).

Ziele
Das pädagogische Konzept in der Erprobungsstufe dient am Schalker Gymnasium dem Erreichen folgender Ziele:
  • Verhaltensorientierung am Leitbild des Schalker Gymnasiums
  • Gegenseitige Toleranz und Wertschätzung im Umgang miteinander
  • Bereitschaft zur Arbeit
  • Individuelle Weiterentwicklung der fachlichen und sozialen Kompetenzen
  • Einhalten der Hausordnung und der selbst erstellten Klassenregeln
  • Übernahme von Verantwortung für sich, andere und die Gemeinschaft
  • Gesunde und umweltverträgliche Lebensführung




Überprüfung und Weiterentwicklung des pädagogischen Konzepts

Der stetige gesellschaftliche Wandel führt zu familiären, wirtschaftlichen und kulturellen Veränderungen. Diese verändern auch die Einstellungen und das Verhalten der Schulkinder. Die Individualisierung in vielen Bereichen unseres Lebens außerhalb von Schule führt zu großen Unterschieden zwischen einzelnen Kindern. Diese zunehmende Heterogenität ist eine ständige Herausforderung an Schule. Wir gehen in unserer Unterrichts- und Schulentwicklung auf diese Veränderungen ein, ohne auf die Bildungsziele des Gymnasiums aus den Augen zu verlieren. Kooperation, Konsequenz und Teamentwicklung sind dafür wichtige Bausteine. Schule ist kein isolierter Raum, sondern oft ein Spiegelbild unserer Gesellschaft. Liebe Eltern, Sie sind eingeladen diese Entwicklungen bedürfnisgerecht und zielorientiert auszugestalten.
Im Schuljahr 2008/09 haben wir in unserer Schule eine breit angelegte Umfrage über die Unterrichtsqualität und das Schulleben mit SchülerInnen, Eltern und allen LehrerInnen durchgeführt.
(SEIS = Selbstevaluation in Schulen)

Die Ergebnisse haben wir gemeinsam ausgewertet. Zusammen mit Eltern und SchülerInnen planen wir Veränderungen und Verbesserungen in den Bereichen, in denen sie uns sinnvoll und notwendig erscheinen.
Im Schuljahr 2009/10 ist uns gelungen nach langen und intensiven Diskussionen von Eltern mit Schülerinnen und Schülern und Lehrerinnen und Lehrern ein Leitbild für das Schalker Gymnasium einstimmig zu verabschieden.

Im Schuljahr 2010/11 haben wir zusammen die alte Hausordnung überarbeitet und stark verändert. Lehrer, Schüler und Eltern haben ihre Meinungen darüber ausgetauscht, wie Leitbild und Hausordnung im täglichen Schulleben ausgestaltet werden können und haben einige Grundssätze dazu vereinbart.

Im Schuljahr 2011/12 haben wir im Sinne der konsequenten Entwicklung einer lebenswerten Schulkultur unsere pädagogischen Maßnahmen und Reaktionen verabschiedet.