Modellversuch "G9"

    Grundlagen:
    Abitur nach 13 Jahren

    Stundentafel "G9 neu"

    Individuelle Förderung

    Häufige Fragen

    Unser Weg zu G9
   
Einige Fragen, die Eltern von Viertklässler am "Tag der offenen Tür" zum Thema "G9 neu" gestellt haben und vielleicht auch für Sie von Relevanz sind
(zusammengestellt von Herrn Großlohmann, Nov. 2015)

Wir beantworten diese Fragen gerne, um Ihnen zu helfen die richtige Schule für Ihr Kind zu finden.

  1. Warum bietet das Schalker "G9-neu" an? ►


  2. Bietet das Schalker auch bei "G9-neu" sein MINTD-Profil an? ►


  3. Wird ein gebundener oder ungebundener Ganztag bei "G9-neu" praktiziert? ►


  4. Hat "G9-neu" Auswirkungen auf die Jahrgänge, die schon am Schalker sind? ►


  5. Wird "G9-neu"-Schülern garantiert, dass sie ihre Laufbahn am Schalker bis zum Abschluss absolvieren können? ►


  6. Welche Schulabschlüsse erreichen "G9-neu"-Schüler zu welchem Zeitpunkt in ihrer Schullaufbahn? ►


  7. Was passiert, wenn ein "G9-neu"-Schüler umzieht? ►


  8. Gibt es passende Lehrbücher für "G9-neu"? ►


  9. Hat "G9-neu" am Schalker Auswirkungen auf die Kooperation mit den drei anderen Altstadt-Gymnasien? ►


  10. Ist ein "G9-neu" Gymnasium ein "Gymnasium zweiter Klasse"? ►



Unsere Antworten:

  1. Lehrerkollegium, Schülerschaft und Eltern des Schalker Gymnasiums sind nach sechs Jahren Erfahrung mit G8 überzeugt - und zwar einstimmig -, dass das Angebot einer 9-jährigen Gymnasialzeit für uns die richtige Option ist.
    Wir möchten unseren Schülern/innen ein vertieftes, ruhiges, intensives Lernen mit mehr Übungsphasen im Unterricht bieten und das Lernen insgesamt stressfreier gestalten. Die Kinder sollen die Möglichkeit (zurück)erhalten, neben der Schule auch noch ihren Neigungen und Interessen in der Gemeinde, einem Verein o. Ä. nachgehen zu können.
    Wir wollen auch Eltern ermutigen, ihre Kinder zu uns zu schicken, die vielleicht Sorge hätten, dass ihr Kind den verdichteten Anforderungen von G8 nicht gewachsen ist oder die, trotz einer gymnasialen Eignung, ihr Kind an einer anderen S I-Schulform anmelden möchten; dadurch kann auf direktem Wege ohne einen Schulwechsel nach der Sek I das Abitur erlangt werden.
    Hinzu kommt, dass nun auch wieder an einem Gymnasium ein qualifizierter Abschluss nach Klasse 10 erreicht wird. (FORQ)
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  3. Die große Zufriedenheit mit unserem seit Jahren erprobten MINTD-Profil auf Seiten unserer Schüler/innen sowie deren Eltern ist ein klarer Auftrag für Schulleitung und das Kollegium, auch bei G9 dieses Profil, das in der Form von keinem anderen Altstadtgymnasium offeriert wird, für alle am Schalker angemeldeten Schülern/innen anzubieten.
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  5. Das Schalker bleibt bei der von der Schulkonferenz beschlossenen Form des "ungebundenen Ganztages", d.h. die Schüler/innen haben max. an einem Nachmittag bis 15.30 Uhr verpflichtend Unterricht. Förderunterricht für spezielle Schülergruppen oder die Teilnahme an AGs der Schule kann dazu führen, dass für einzelne Schüler/innen noch ein weiterer Nachmittag hinzukommt. Selbstverständlich bieten wir Eltern, die ihre Kinder in den Stufen 5 und 6 verlässlich bis 16.00 Uhr betreut wissen wollen, unsere gut funktionierende Übermittagsbetreuung an (vergleichbar der OGS an den Grundschulen), die im eigenen Haus stattfindet. Unser Kooperationspartner ist seit Jahren die Caritas. Außerdem integrieren sich Oberstufenschüler/innen in die Betreuung in Form von Hausaufgabenhilfe und Sportangeboten.
    Die Übermittagbetreuung führt nicht zu einer Vermehrung der Unterrichtsstunden für die daran teilnehmenden Schüler/innen.
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  7. Nein. Bisher gab es an jedem Gymnasium eine von Jahr zu Jahr geringer werdende Anzahl von G9-Jahrgängen, die mit einer zunehmenden Zahl von G8-Jahrgängen zusammen lebten. Das hat sich am Schalker inzwischen dahingehend verändert, dass wir im laufenden Schuljahr nur noch drei G8-Jahrgänge (aktuelle EF, Q1 und Q2) haben.
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  9. Der Schulversuch ist zeitlich so dimensioniert, dass alle Schüler/innen bis zum Abitur ihre Laufbahn in "G9-neu" abschließen können.
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  11. Am Ende der Jahrgangsstufe 10 erwerben die Schüler/innen die Versetzung in die gymnasiale Oberstufe und gleichzeitig damit auch den S I-Abschluss (siehe Frage 1).
    Am Ende von Q1 (Q bedeutet: Qualifikationsphase) kann frühestens der schulische Teil der Fachhochschulreife, am Ende von Q2 die Hochschulreife erworben werden.
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  13. Zieht ein Schüler um an einen Ort, an dem es kein G9-Gymnasium gibt, wird dieser Schüler in Absprache mit der abgebenden Schule, also dem Schalker, in die für ihn passende Stufe integriert.
    Beispiel: der Schüler wechselt am Ende der Stufe 8 von "G9-neu" in ein anderes Bundesland, in dem es nur G8 gibt, dann würde er dort nach Abgleich des Leistungsstandes und seiner Vorkenntnisse entweder probeweise in die Stufe 9 oder in die Stufe 8 aufgenommen werden.
    Selbstverständlich würde solch ein Wechsel von der Schulleitung des Schalkers durch Gespräche mit den Eltern und der aufnehmenden Schule intensiv begleitet. Ähnliche Situationen gab es jedoch schon immer, weil die schulischen Rahmenbedingungen in den Bundesländern unterschiedlich sind.
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  15. Es gibt natürlich keine auf "G9-neu" abgestimmten Lehrbücher, weil es sich für Verlage nicht rechnen würde, solche Bücher zu erstellen. Diese Tatsache ist aber auch weiter nicht problematisch. Sowohl "G9-neu" als auch G8 basieren auf kompetenzorientierten Lehrplänen, so dass man sehr gut mit den G8-Lehrbüchern arbeiten kann und deren zusätzliche Materialien/Aufgaben etc. nutzen kann, die sonst wegen Zeitmangels nicht mit den Schülern/innen bearbeitet werden können. Außerdem wird durch die Lehrerschaft Zusatzmaterial jeglicher Art bereitgestellt.
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  17. Nein. Die Kooperation der vier Altstadt-Gymnasien bezieht sich nur auf die Oberstufe. Da die Oberstufe für G8 und "G9-neu" gleich strukturiert ist, nämlich drei Jahre umfasst (EF, Q1, Q2), ist es völlig unerheblich, ob ein Schüler vor Eintritt in die Oberstufe fünf oder sechs Jahre in der Sek I verweilte.
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  19. Nein. Auch für gute Schüler/innen ist es vorteilhaft, vertieftes, ruhiges Lernen mit mehr Übungsphasen wahrnehmen zu können und darüber hinaus noch Zeit für Sportangebote, Musikschule oder soziales Engagement zu haben.
    Eltern von Schülern unserer Schule, die gut G8 gemeistert haben, haben oft artikuliert, dass sie für ihre Kinder gerne "G9-neu" angewählt hätten, damit die Kinder in den Genuss der zuvor genannten Vorteile gekommen wären.
    Außerdem können aufgrund der Möglichkeit, dass die Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe übersprungen werden kann, gute Schüler/innen durch gezielte Förderung motiviert und in die Lage versetzt werden, nach acht Jahren gymnasialer Schullaufbahn das Abitur abzulegen.
    Dennoch können diese Schüler/innen sich in den ersten Jahren (besonders in der Zeit der Pubertät) langsamer entwickeln und ihr schulisches Potenzial ausschöpfen und dann eine bewusste Entscheidung zur individuellen Schulzeitverkürzung treffen.
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